Ok, ich hab jetzt drei Fahrstunden absolviert:

Erste Fahrstunde:
Basics. Etwa eine halbe Stunde auf dem Übungsparkplatz, dann quer durch die Stadt gondeln. Kupplung ist sowas von unnötig - wieso gibt’s kein Gesetz gegen Autos mit Kupplung?

Zweite Fahrstunde:
Stadtfahrt. Wir fahren vom Schwedenplatz nach Simmering und retour. Faszinierend wieviele Fahrer sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Nicht.

Dritte Fahrstunde:
Bergfahrt. Wir fahren auf den Kahlenberg, ziemlich simpel - die Strecke sieht nett aus und ist leicht zu befahren. Wagen stirbt mir immer noch gelegentlich ab, und der Fahrlehrer meint, ich fahr noch zu stressig. Dabei fühl ich mich gar nicht gestresst.

Jetzt muß ich mich wieder ein wenig an die Theorie ranhalten… da häng ich ein wenig hinterher, aber ich war immer schon eher der Typ “praktisch lernen”. Deswegen les’ ich auch Anleitungen nur, wenn ich Lust auf ein Buch hab…

Heute um 14h geschieht das Undenkbare: Man lässt mich hinter das Steuer eines Wagens. Und man lässt mich sogar fahren.
Panik ist nicht notwendig - vorerst werde ich nur auf einen Übungsparkplatz losgelassen. Gibt schliesslich schon genug Verkehrstote in Österreich.

Titel des Jahrhunderts.

Anyway, ich mach gerade den Führerschein (im Express-Format). Nächste Woche gehts auch schon mit der Praxis los: Mal sehen, wieviele Autos ich zu Schrott fahren kann, bevor sich die Versicherungen aufregen.

Und hoffentlich werd’ ich noch rechtzeitig fertig…

Mir ist ein wenig flau im Magen. Ich hab’ gerade ein sehr interessantes Jobangebot bekommen. Für einen Job, den ich eigentlich sehr gerne hätte, den ich sehr gut könnte und der mir ziemlich sicher ziemlich Spass machen würde. Und sicher auch gut bezahlt wird.
Das einzige große Problem: Ich brauche dafür einen Führerschein (und vielleicht auch ein Auto). Und das bis spätestens April.

Und ich müsste natürlich meinen Job bei Starbucks aufgeben, was mir auch sehr leid täte.